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Willkommen im Amtsbereich Banzkow
Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste, wir freuen uns, Sie im Amt Banzkow am Rande der Landeshauptstadt Schwerin begrüßen zu dürfen. Mecklenburg Vorpommern ist ein wunderschönes Bundesland, das vor allem wegen seiner Natur bekannt ist - und auch wir im südwestlichen Teil der Lewitz haben mit dieser einzigartigen Landschaft ein Kleinod vor unserer Haustür, das sich selbst vielen Einwohnern erst nach und nach erschließt. Vielleicht wohnen Sie erst seit kurzem hier oder besuchen als Urlauber unsere Region das erste Mal. Vielleicht sind Sie auch hier geboren und haben die Entwicklung unserer Gemeinden seit vielen Jahren verfolgt und aktiv mitgestaltet. Wir möchten Ihnen hier eine allgemeine Orientierung für die Verwaltungswege geben, sowie die Angebote für Freizeit, Kultur, Vereinsleben, Sport und Erholung in unseren Dörfern vorstellen. Entdecken Sie zu Fuß, per Fahrrad, auf dem Pferderücken oder mit dem Boot die vielseitige Tier- und Pflanzenwelt unserer wunderschönen Heimat am Rande der Lewitz.
Alle die sich für den sanften Naturtourismus begeistern können, sind uns willkommen. Genießen Sie die Gastfreundschaft der Mecklenburger. Sie haben neue Ideen und Vorschläge, was besser gemacht oder verändert werden müsste? Sie möchten aktiv dabei sein? Sie haben Fragen oder Probleme? Nutzen Sie die hier angegebenen Kontaktmöglichkeiten! Die Mitarbeiter des Amtes und die Bürgermeister helfen Ihnen gern! Wir wünschen Ihnen, liebe Gäste, guter Erholung und Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, ein angenehmes Wohnumfeld in einer intakten Landschaft.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Amtes Banzkow,
das vergangene Jahr hat uns nicht nur mit dem Wetter in Atem gehalten. Es begann mit Eis und Schnee, war gekennzeichnet von einer langen Trockenperiode und einem verregneten Herbst und endete im Dezember wieder mit Eis und viel Schnee. Es bescherte uns damit seit langen einmal wieder eine weiße Weihnacht. Wie bereits am Jahresanfang 2010 haben unsere Gemeindearbeiter auch am Jahresende mit Unterstützung aus den Landwirtschaftsbetrieben die Schneemassen auf den Straßen bewältigt.
Eine Brandserie hielt im Sommer unsere Feuerwehren in Atem, großer materieller Schaden entstand in den Landwirtschaftsbetrieben. Durch die schnelle Einsatzbereitschaft und das besonnene Handeln unserer Freiwilligen Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden. Auch wenn der Brandstifter noch immer nicht gefasst worden ist, ist es gut zu wissen, dass wir über gut ausgerüstete und einsatzbereite Wehren verfügen. Danke nochmals auch an dieser Stelle an unsere Feuerwehrleute, die sich auch in ihrer Freizeit ständig weiterbilden und fit halten.
Dafür, dass unser Amtsbereich über Deutschlands Grenzen hinaus in ganz Europa bekannt geworden ist, sorgte die Gemeinde Banzkow. Mit dem Gewinn der Silbermedaille im europäischen Wettbewerb „Entente Florale" setzten die Banzkower der Entwicklung ihrer Gemeinde in allen Belangen wie Dorfentwicklung, Gemeindestruktur und dem Vereinsleben die Krone auf. Zum Gewinn der Silbermedaille in diesem Wettbewerb nochmals meinen Glückwunsch an alle Banzkower, Mirower, Goldenstädter und Jameler. Das Geheimnis ihres Erfolges liegt sicherlich auch in der Gemeinsamkeit, mit der alle Einwohner der vier Dörfer Banzkows trotz all ihrer Unterschiede an einem Strang gezogen haben. „Vier Dörfer sind sich grün" – das Banzkower Motto kann vielleicht auch ein Weg sein, um sich im ganzen Amt Banzkow den Herausforderungen zu stellen, die das Jahr 2011 mit sich bringt.
Im Amtsbereich wohnen mittlerweile noch 7660 Einwohner, wir waren schon mehr als 8000 - unsere Einwohnerzahl sinkt trotz guter und intakter Infrastruktur. In der Zukunft werden sicherlich nur größere Ämter mit vielleicht 15.000 oder sogar bis 25.000 Einwohnern in der Lage sein, eine effektive, qualitativ hochwertige und kostengünstige Verwaltungsarbeit für unsere Gemeinden leisten zu können. Auch wenn wir bisher bei den Kosten für die Verwaltung nach wie vor am unteren Ende der Skala des Landes Mecklenburg/Vorpommern liegen, ist das Erreichte nicht das Erreichbare.
Mit der Umstellung der Haushaltsysteme des Amtes, des Schulverbandes und der Gemeinden auf das doppische System (wie in der Freien Wirtschaft) sind die Haushalte transparenter geworden und Schwächen werden schneller und deutlicher sichtbar. Nun echt zu bildenden Rücklagen belasten die Haushalte zusätzlich. Die Infrastruktur, die wir in den vergangenen Jahren erfolgreich aufgebaut haben, muss unterhalten und Abschreibungen gebildet werden. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die für die Doppik notwendigen Vorarbeiten im Haushaltsystem durch die Mitarbeiter unserer Amtsverwaltung neben der normalen Verwaltungsarbeit im vergangenen Jahr in guter Qualität erledigt wurden, auch dafür meinen besonderen Dank.
In allen drei Gemeinden zeigt sich jedoch, dass in den nächsten zwei Jahren die Haushaltslage sehr angespannt sein wird. Vielleicht ist gerade diese Zeit Ansporn, zu einer neuen Qualität in der guten Zusammenarbeit der Gemeinden Sukow, Plate und Banzkow zu finden. „Drei Gemeinden sind sich grün" wäre dann ein Motto für die Zukunft.
Im September 2011 werden u.a. die Landräte neu gewählt, die Kreisgebietsreform tritt in Kraft: Ein neuer Kreis wird gebildet. Damit gibt es vielleicht auch bessere Rahmenbedingungen für die weitere Zusammenarbeit der Lewitzgemeinden bei der Entwicklung unserer Region über die Amtsgrenzen hinaus, auch wenn unsere Bemühungen, mit dem Amt Neustadt-Glewe ein gemeinsames Amt „Lewitz" bilden zu wollen, zu keinem Ergebnis geführt haben.
Nachdem es im Jahr 2000 bereits erste Gespräche über eine mögliche Ämterfusion gab, gibt es nach offizieller Anfrage aus dem Amt Crivitz nun die ersten Gespräche in dieser Richtung. Auch aus dem Amt Ostufer und Ludwigslust-Land gibt es offizielle Überlegungen zu möglichen Fusionsverhandlungen mit unserem Amt. Wir sind wohl doch ein gefragter Partner - das spricht auch für die Qualität unseres Amtsbereiches. Wir werden alle Anfragen gründlich prüfen, ebenso aber auch andere Möglichkeiten zur Kostensenkung.
Liebe Plater, Sukower und Banzkower, Sie sehen, auch das neue Jahr bringt für uns neue Aufgaben, Ziele und Chancen. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem uneigennützigen Wirken - ob in Vereinen, Feuerwehren, Ausschüssen, Gemeindevertretungen oder in der Nachbarschaftshilfe, Seniorenbetreuung u.a.m. - für das Gemeinwohl wirkten, und baue auch in diesem Jahr auf Ihr Mitwirken.
Wünschen wir uns für 2011 neben viel Gesundheit auch viel Erfolg für alle unsere und Ihre Vorhaben im privaten wie auch im gesellschaftlichen Bereich.
R. Mönch
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